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Therapieinhalte

können u.a. sein:

Förderung der sensorischen Integration

Durch den gezielten Einsatz von Handlungs- und Bewegungsangeboten mit speziellen Geräten (z.B. besondere Schaukeln) oder bestimmten Materialien, die auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind, werden die Basissinne (Gleichgewicht, Tast-und Tiefensensibilität) zur Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung angesprochen.
Ziel ist die Verbesserung der Handlungskompetenz. (Um eine Bewegung richtig ausführen zu können muß sie erst richtig gespürt werden.)

Förderung der Mundmotorik bei Schluckstörung:

Patienten mit Lähmungen leiden oft auch an Schluckproblemen und müssen zum Teil über eine Magensonde ernährt werden. Sie werden nach dem Konzept von Cay Coombes behandelt. Hier werden normale Kau- und Schluckbewegungen initiiert, die Sensomotorik im Gesicht und Mund gefördert und der Schluckakt wird nach entsprechender orofacialer Vorbereitung eingeleitet. Ziel ist die natürliche Nahrungsaufnahme.

Förderung der Selbständigkeit:

Die Förderung der Selbständigkeit beinhaltet gezieltes Training der alltäglichen Verrichtungen (z.B. Körperhygiene, Anziehen, Essen, etc.), um im persönlichen Bereich größtmögliche Unabhängigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld zu erreichen.
Mit Beratung über Hilfsmittel zur Unterstützung und dem dazugehörigen Training können Alltagsaktivitäten wieder möglich werden.

Förderung im kognitiven Bereich:

Hier werden ungenügend entwickelte oder durch Krankheit und Verletzung verlorengegangene Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis und zeitliche und räumliche Orientierung durch gezielte Maßnahmen und Aufgabenstellungen trainiert und Problemlösestrategien entwickelt.

Förderung kreativer Fähigkeiten:

Mit Hilfe handwerklicher Techniken wie z. B. Flechten, Arbeiten mit Ton, Makrameeknüpfen, Malen, Weben, etc., wird die Kreativität des Patienten geweckt und Erfolgserlebnisse stellen sich ein.
Durch den gezielten therapeutisch unterstützten Einsatz von ausgesuchtem Material und der Technik werden bei der Fertigung des Werkstücks motorische und sensorische Funktionen trainiert.
Das Bewegungsausmaß wird verbessert, die Geschicklichkeit und die grob- und feinmotorischen Fähigkeiten werden gefördert.
Je nach Krankheitsbild kann der Schwerpunkt beim Arbeiten auch auf Handlungsplanung, Konzentration, Ausdauer und Gedächtnisleistung liegen.